mahaag

– GEWINNSPIEL –

Hallo Euch allen,
in diesen Tagen kann man wieder herrlich fotografieren gehen. Das Wetter passt, die Laune steigt, raus in die Natur und losgeknipst!

Aus diesem Grund starte ich heute unter Haag-Fotografie ein Gewinnspiel!

Sendet mir Euer schönstes Herbstbild zu, welches Ihr dieses Jahr selbst geschossen habt. Dank eines Gönners gibt es dazu auch fette Beute. Es winken tolle Preise!

Hier die Eckdaten:

1. Mitmachen kann jeder.
2. Ein aktuelles Herbstbild, nur Landschaft, nur eigene Bilder (versteht sich von selbst)
3. Nur ein Bild pro Person
4. Einsendeschluss ist der 29.11.2015
5. Bekanntgabe der Gewinner am Sonntag den 06.12.2015

Eure Bilder sendet Ihr ab sofort an gewinnspiel@haag-fotografie.de

Wichtig! Nur Bilder/Emails die folgende Daten beinhalten werden an der Auslosung berücksichtigt:

1. Betreff: Voller Vor- und Zuname
2. Bild als Anhang in .jpg (keine zip Dateien, keine anderen Bildformate)
3. Nicht größer als 8MB
4. Metadaten nicht löschen
5. Eine korrekte Emailadresse für eine eventuelle Gewinnbenachrichtigung

Eine 5 köpfige neutrale Jury wird die Bilder ab dem 30.11.2015 in 3 Durchgängen bewerten und 3 Sieger bestimmen.

So, jetzt zu den Preisen:

1. Platz: Ein 50 Euro Gutschein von Foto-Morgen.de
2. Platz: Ein Profi – Reinigungsset für Spiegelreflexkameras
3. Platz: Eine Transcend Ultimate-Speed SDHC Class 10 UHS-1 32GB Speicherkarte

Jetzt bleibt mir nur noch eins zu sagen:

Raus in die Natur und tolle Landschafts-Herbstbilder einfangen. Ich drück Euch die Daumen!!!

Neue Wege

Hallo Freunde der Fotografie,

vor einiger Zeit haben FotoCW und ich das Projekt Foto-Guides gegründet. Erst kam eine Facebookseite, auf der wir die Grundlagen der Fotografie erklärten. Dann kamen Videoworkshops auf Youtube dazu, wo wir anhand von Beispielen spezielle Fotografie Effekte erklärten. Nicht lange darauf folgte die Webseite und die App „Foto-Guides“. Mittlerweile zählten wir auf Facebook knappe 300 Follower, die regelmäßig unsere Beiträge verfolgten. Die App wurde sehr erfolgreich angenommen und zählt bis heute 669 Downloads auf allen Plattformen.

Leider ist es gekommen, wie es eigentlich nicht sein sollte. Das Projekt wird aufgrund verschiedener Interessen und Zeitmangel eingestellt.

Da ich aber nicht alles begraben will, was wir bisher auf die Beine gestellt haben, führe ich das Projekt unter neuem Namen so gut ich kann alleine weiter.

Es wird manches wegfallen, wie zum Beispiel die Videoworkshops. ich bin kein Typ für vor die Kamera. Lieber stelle ich mich persönlich vor ne kleine Gruppe und vermittle mein Wissen anhand praktischer Beispiele. Ebenso wird die separate Webseite wegfallen. Da ich seit geraumer Zeit meine eigene Webseite Haag-Fotografie pflege, werde ich das Projekt dort mit einpflegen. Im Gegenzug wird der Blog wieder mehr in den Vordergrund rücken, damit ich dort mehr schreiben kann.

Die App wird von „Foto-Guides“ in „FotoTrainer“ umbenannt, und angepasst/umgebaut. Da dies etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, und von den verschiedenen Stores erst geprüft werden muss, wird dies noch ein paar Tage dauern, aber ich bin bereits dran.

Es wird auch zukünftig wieder mehr Fotowalks geben, da ich mir die Zeit jetzt besser einteilen kann. Auch wenn ich die Trennung von FotoCW bzw. das Ende von Foto-Guides sehr bedaure, ist es doch einfacher, alleine die Termine zu legen.

Ich hoffe, Ihr bleibt mir weiterhin treu, trotz der Änderungen. Es geht wieder bergauf und unter haag-fotografie.de und der App FotoTrainer werde ich weiterhin meine Leidenschaft mit Euch teilen

 

Euer

Markus Haag

Neues von Haag-Fotografie

Hallo liebe Leser,

wie Ihr bemerkt habt, gab es wieder eine grundlegende Änderung auf meiner Seite..Mein Anliegen war es von der Vollbildgalerie wegzukommen, da viele über die lange Ladezeiten der Webseite geklagt haben. Des Weiteren war es mir wichtig ein seriöser wirkendes Design aufzuspielen, damit meine Arbeit besser zur Geltung kommt.  Auch die Sortierung der einzelnen Seiten finde ich jetzt besser gestaltet.

Und dann noch ganz wichtig: Da ich es nicht fertig bekomme, regelmäßig meinen Blog zu pflegen und neue Artikel zu schreiben, rutscht der Blog extrem ins Abseits. Das bedeutet zukünftig, ich werde keine Berichte/Beiträge mehr über meine Fototouren schreiben, sondern den Blog dazu nutzen, um ab und zu Neuigkeiten zu posten. Dafür nutze ich die Blog-Kategorie Allgemein. Zum Ausgleich möchte ich für Euch, meine Leser, mehr aus dem Bereich Fototraining schreiben, diese Beiträge sind dann über den Blog bzw. in der entsprechenden Kategorie zu finden. Außerdem führe ich eine neue Sparte 100 Fototipps ein, in der kleine Tipps aufgelistet sind. Natürlich wird es eine Zeit dauern, bis die ganzen Tipps verfasst sind, aber ich sehe jetzt schon eine ordentliche Sammlung für das erstellen ordentlicher Bilder.

Der Wechsel zum neuen Design ist für mich gleichermaßen der erste Schritt ins ein professionelleres Auftreten, wie die Beschreitung eines neues Kapitels in meiner fotografischen Laufbahn. Ich habe die Vermutung, das ich dadurch vielleicht einige Leser verliere, aber im großen und ganzen sehe ich meinem Vorhaben positiv entgegen, und freue mich auf das was kommt.

Bis zum nächsten Beitrag :)

Workshop mit Benjamin Jaworskyj

Hallo Freunde der Fotografie,

leider hat es doch etwas länger gedauert, bis ich wieder zu den Tasten greife, aber so ist das, wenn man ständig auf Achse ist :)

Heute berichte ich Euch vom Grundlagen Workshop, an dem ich am gestrigen Samstag im Europapark Rust teilgenommen habe. Der Veranstalter war Ben Jaworskyj, der bekannte Berliner Fotograf, der mich durch seine Youtube-Videos und seine anderen Aktivitäten immer wieder inspiriert und mir auch als Vorbild dient.

Ich begann die Reise gegen 13:00 Uhr bei Regen von Mannheim Richtung Rust mit gemischten Gefühlen, da an diesem Abend Gewitter gemeldet war. Leider wurde das Wetter auch immer schlimmer, sodass ich zwischendurch auf den Rasthof fahren musste, da die Sichtweite unter 2 Meter lag. Nur bekleidet mit einer dünnen Sommerhose und T-Shirt kam ich dann gegen 16:30 Uhr im Park an. Es regnete immer noch, aber Besserung war in Sicht. Als der Workshop um 18:00 Uhr begann, hat es tatsächlich aufgehört und der Himmel klarte auf.

Wir begannen mit einer Begrüßungsrunde, und dann wurden wir in Dreiergruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte die Aufgabe, 3 Bilder von verschiedenen Objekten zu machen mit verschiedenen Einstellungen.

20140726_001 20140726_002 20140726_003Im Modus „M“ wurden 2 Werte vorgegeben, und es galt den dritten zu ermitteln, um auf die Richtige Belichtung zu kommen. So war die erste Vorgabe Blende 5,6 bei ISO 800. Die zweite Vorgabe war die kleinste Blende bei ISO 100 und die dritte Maximalblende bei ISO 100. Zu ermitteln war jeweils die Verschlusszeit.

Im ersten Bild war bei f/5,6 und ISO 800 die Belichtung 1/60 Sekunde

Das zweite Bild war bei f/4 und ISO 100 die Belichtung 1/6 Sekunde

Und im dritten Bild bei f/32 und ISO 100 die Belichtung ganze 5 Sekunden.

Zu merken ist hierbei, je größer die Blendenzahl, desto länger muss die Verschlusszeit sein, um das Bild richtig zu belichten. Das dritte Bild mit 5 Sekunden Belichtung war nur mit Stativ möglich, um das Objekt scharf und verwacklungsfrei zu halten. Diese 3 Einstellungen haben wir an verschiedenen Objekten probiert, um auch die Unterschiede der Einstellungen zu verstehen. Als angenehmer Nebeneffekt hat man dabei auch die Routine gefunden ohne zu suchen die Knöpfe an der Kamera zu bedienen :)

20140726_009
Nach der Grundlage zum Verständnis der Funktionen von Blende, Belichtung und ISO Wert gingen wir nach Mykonos :) Nein, Ben hat uns keinen Flieger gebucht, der Europapark ist in verschiedene Länder unterteilt, also ging es Richtung Griechenland. Dort angekommen war der nächste Punkt des Workshops die Portrait-Fotografie. Hierbei haben wir auf das 50mm gewechselt. Für die Teilnehmer ohne Festbrennweite wurde empfohlen auf 35mm zu gehen und die Blende auf 4,5 zu schalten. Mit diesen Einstellungen kann man auch gute Portraits erstellen, wenn man nur über ein Kit-Objektiv verfügt.

20140726_011Im Bereich Potraitfotografie ging es darum, die Personen vor verschiedenen Hintergründen abzulichten und hierbei ebenso wie an der ersten Station nur den M-Modus zu nutzen. Mit der Festbrennweite konnte man hierbei die Person schön scharf bekommen, wobei der Hintergrund (je nach Entfernung) richtig unscharf und matschig wurde. Hierzu wurden verschiedene Hintergründe und verschiedene Entfernungen gewählt, sowie jeweils andere Einstellungen verwendet. Interessant hierbei fand ich persönlich das verhalten der Kursteilnehmer. Jemand der nicht regelmäßig vor der Kamera steht, versucht krampfhaft NICHT in das Objektiv zu schauen und sieht dabei sehr verlegen und hilflos aus, auch ich ;)  War schon ein merkwürdiges Gefühl..

Hierbei möchte ich erwähnen, das ich für alle Teilnehmer eine geschlossene Flickr-Gruppe eingerichtet habe, in der alle die Bilder für Ihre Gruppenpartner hochladen können. So kann sich jeder die Bilder nehmen, die er gerne hätte. Ich habe Flickr gewählt, weil im Gegensatz zu Facebook die Qualität und die Metadaten erhalten bleiben.

Zurück zum Thema. Nachdem der Part für die Portraitfotografie abgeschlossen war, ging es nur ein kleines Stückchen weiter zur Wasserachterbahn Poseidon. Bei dieser Station ging es darum, das spritzende Wasser „einzufangen“ bzw. „einzufrieren“, wenn die Fahrzeuge mit voller Fahrt in das Wasser schießen. Hierbei war der Lernfaktor auf das „Einfrieren“ sowie auf das Erstellen von Serienbildern gelegt.

20140726_013 20140726_014 20140726_015Auf den folgenden Bildern habe ich die Einstellungen so vorgenommen, dass das Hauptobjekt (das Fahrzeug) dauerhaft fokusiert ist. Dazu musste ich den Fokus auf Servo stellen, damit sich die Kamera automatisch mit dem bewegten, näher kommenden Boot nachjustiert. Zudem habe ich auf Serienbild gestellt, damit mehrere Aufnahmen hintereinander erstellt werden. Zu den Einstellungen selbst gab es die Vorgabe offenblendig mit mindestens 1/500 Sekunde zu belichten, um auch den Effekt des Einfrierens zu erreichen. Der ISO Wert wurde dann an die gegebene Helligkeit angepasst, da es bereits begann leicht zu dämmern. Bei den hier gezeigten Bildern habe ich einen ISO Wert von 400 benötigt. Bei späteren Aufnahmen musste ich dann auf ISO 800 wechseln.

20140726_020Nach Griechenland ging es dann Richtung Skandinavien, unser dortiges Ziel war wohl eher spontan. Eine Windmühle mit Lämpchen an den Flügeln. Wir probierten, per Langzeitbelichtung die Drehbewegung der Lichter einzufangen, um diese als Kreisbewegung festzuhalten. Leider war es für das Vorhaben noch zu hell. Wer einen ND-Filter zur Hand hatte, probierte trotzdem sein Glück.  Ich hatte zwar meinen Filter im Gepäck, aber richtig glücklich bin ich trotzdem nicht mit dem Bild. Man sieht zwar was man sehen soll, aber irgendwie sind die Farben nicht so kräftig, wie ich mir wünschte. Die vorgenommenen Einstellungen an meiner Canon waren Blende 29, ISO 100 und Belichtung 6 Sekunden auf Stativ und ND Filter. Wichtig ist, das man die rotierende Bewegung  sieht, und wenigstens das ist mir einigermaßen gelungen.

Hierbei möchte ich gedanklich kurz aus dem Europapark abschweifen: Ich habe vor kurzem probiert, bei Nacht die rotierende Bewegung eines Windrades einzufangen. Dazu bin ich in die anliegende Pfalz gefahren, wo in der Nähe von Grünstadt zwei Windräder auf einem Berg stehen. Und trotz sternklarem Himmel und ewig langen Versuchen mit allen möglichen Einstellungen habe ich es nicht hinbekommen, die Rotorblätter am Windrad sichtbar zu halten. Selbst ein Hilfslicht auf die Flügel hat nichts gebracht. Man sieht auf den Bildern nur den Mast und die Stelle der Rotorblätter, welche vom rotem Warnlicht angestrahlt wurden. Der Rest scheint unsichtbar. Wer hierzu einen Tipp auf Lager hat, kann sich gerne bei mir melden. Ich bin für alle Vorschläge offen.

20140726_024Und wieder zurück im Europapark ging es weiter nach Island. Dort angekommen beschlagnahmten wir den Leuchtturm um den besten Blick auf das Feuerwerk zu haben. Das Highlight des Workshops war die Langzeitbelichtung vom Feuerwerk. Da an diesem Tag im Park lange Sommernacht war, wurde der Park erst um 24 Uhr geschlossen.

Ich habe mich bereits beim Speyerer Brezelfest am Feuerwerk probiert (siehe Galerie), aber ich war noch nie so nah an einem dran. Man konnte förmlich die Druckwellen der Böller spüren. Mit der Vorgabe Blende 8 und ISO 100 probierte ich während der Vorstellung verschiedene Belichtungen zwischen 20 und 5 Sekunden, um zu sehen, was alles im Bild hängen bleibt. Was ich im Rückblick auf mein erstes Feuerwerk gemerkt habe, oder zumindest vermute: Je weiter ich vom Feuerwerk weg bin, desto länger sollte die Verschlusszeit sein. So habe ich in Speyer mit 10-12 Sekunden belichtet und im Europapark haben 4-5 Sekunden vollkommen gereicht. Ich werde mich bei einem weiteren Feuerwerk davon überzeugen..

Nachdem die unzähligen Massen an Zuschauern weg waren, konnten wir den Leuchtturm wieder verlassen, und gingen noch zu einer Wiese, die mit Kerzen vollgestellt war. Im übrigen waren alle Wege und Wiesen mit Kerzen gesäumt, ein klasse Anblick. 20140726_027Auf der Wiese ging es nochmal um Portraits mit Fremdlichtern, sowie die Nutzung von den Kerzen als Bokeh. So konnte jeder der hatte nochmal seine Festbrennweite auspacken und sich probieren, ob er das gelernte auch umsetzen kann.  So entstanden zum Abschluss des Workshops noch einmal ein paar tolle Bilde mithilfe des Reflektors und der Kerzen, ein paar Lichtkugeln die als Softboxen missbraucht wurden, sowie einem gelb/orangen Strahler. Für das Bild habe ich die Einstellungen so gewählt: Blende 1,8 sowie ISO 1600 und die Belichtung auf 1/50 Sekunde. Den Bildstil habe ich auf Monochrom gesetzt, damit es schwarzweiß wird, und als Lichtquelle lediglich eine „Softbox“-Lichtkugel verwendet. Bis auf ein wenig mehr Rauschen durch Scharfstellen in Photoshop ist das Bild out of Cam. Und den Effekt habe ich bewusst so gewählt, um den Bild den richtigen Kick zu geben.

Danach war es leider schon 24 Uhr und wir mussten den Park aufgrund der Schließung verlassen. Außerhalb gab es dann noch für alle Teilnehmer ein Zertifikat und auf Wunsch noch Fotos mit Ben, Sticker und Buchsignaturen, dann ging es schon wieder heimwärts. Dank der freien Autobahnen kam ich dann ziemlich erschöpft gegen 2:40 Uhr zuhause an.

Fazit:

Der Grundlagenworkshop mit Ben Jaworskyj im Europapark war ein voller Erfolg und hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ich bin quasi breit grinsend am frühen morgen in meine Straße eingebogen mit Rückblick auf einen wundervollen lehrreichen Tag mit meinem Vorbild. Ben versteht es, auf seine gewohnt lockere Art sein Wissen zu vermitteln und man merkt das er Spaß an seiner Sache hat. Auch wenn mir meine Kamera vor dem Workshop nicht fremd war, konnte ich vieles vom Workshop mitnehmen und werde das gelernte anwenden.

Ich kann jedem der gerne fotografiert empfehlen, dem Ben bei Youtube oder einem Workshop über die Schulter zu schauen. Ich werde auf jeden Fall noch einen LostPlace-WS mitnehmen wenn ich wieder genug in der Kasse habe ;)

Alle Bilder und noch mehr gibt es auch in groß und guter Qualität teils in meiner Galerie und teils auf meiner Flickr-Seite zu sehen.

Grüße aus Mannheim an alle Leser, Kursteilnehmer, Ben und natürlich auch Rico und danke für den tollen Abend.

Euer Markus

Haufenweise Arbeit…

…klingt im ersten Moment negativ, ist es aber nicht.

Im Gegenteil, aus meiner anfangs harmlosen „Knipserei“ hat sich was entwickelt, was ich mir nie zu träumen wagte. Ich bin neben meiner regulären Arbeit mittlerweile annähernd voll ausgebucht.

Das Titelbild dieses Beitrages wäre damit schon der erste Part. Mit Schober24.com habe ich einen  kompetenten Partner in Sachen Mikroelektronik und IT gewonnen, welcher mich in allen Belangen unterstützt und supportet. Thorsten Schober versteht sein Handwerk bereits seit vielen Jahren und hat sich in Mannheim bereits einen Namen gemacht. In seinem kleinen Service Center am Friedrichsring ist er für seine Kunden zental vertreten und repariert Handys und Computer, sowie alles was mit Mikroelektronik zu tun hat.
Das Titelbild ist ein kleines Präsent von mir, welches bald als gerahmtes Poster seinen Wartebereich verschönert. Irgendwie fehlt mir aber noch das gewisse Etwas, deshalb ist es noch nicht im Druck.

piraeusMittlerweile bin ich auch wieder extrem mit WordPress beschäftigt.
So bin ich aktuell an der Gestaltung einer Webseite für ein griechisches Restaurant. Hierbei geht es um ein gekauftes Theme, welches ich für seine Zwecke modifiziere, sowie um die Aufbereitung der Inhalte und der Speisekarte.
Da das Einpflegen aller Getränke und Speisen sehr zeitaufwändig ist, und noch die ganzen Bilder beigefügt werden müssen, bin ich da noch eine Weile beschäftigt. Aber eins nach dem anderen.
fotoguidesDenn zusammen mit meinem Partner Chris von FotoCW baue ich an einem Projekt namens Foto-Guides, welches speziell für Anfänger den Umgang mit der Spiegelreflex-Kamera erleichtern soll. Hierbei geht es in erster Linie um eine Internetpräsenz, welche ebenfalls auf WordPress basiert. Dort gibt es nach der Veröffentlichung Grundlagen-Guides zu den aktuellen Canon und Nikon Geräten in Textform, später auch als Video Tutorials. Mit der Zeit werden wir auch Workshops in Theorie und Praxis anbieten, damit der trockene Lesestoff mehr Farbe bekommt. Aber bis dahin fehlt noch einiges an Vorarbeit. Lasst Euch überraschen was da noch kommt, ich werde weiter berichten..

Doch damit nicht genug.
In der Zwischenzeit haben sich 2 Hochzeit-Shootings ergeben. Die erste war ein wahrer Marathon, denn mein Partner Chris und ich waren bereits früh morgens bei der Vorbereitung dabei. Chris beim Bräutigam, ich bei der Braut. Danach Treffpunkt Standesamt, von da an gemeinsam. Nach der Eheschließung vor der Standesbeamtin ging es zur Kirche. HochzeitAls die Trauung an sich abgeschlossen war, gab es noch einen Sektempfang vor der Kirche, sowie weiße Tauben, welche nach einem Herzenswunsch der frisch Vermählten fliegen durften. Danach startete der Autokorso durch Mannheim, der nach knapp zwei Stunden an der MaRuBa endete, wo es dann zum gemütlichen Teil überging.

Kurzum, nach 16 Stunden und ca. 2300 Bildern (zu zweit) waren wir dann recht ausgelaugt und machen für den Tag Schluss.. Nochmal herzlichen Glückwunsch an das Brautpaar Liesa und Torben. Es hat uns viel Spaß gemacht und (wenn ich ehrlich bin) ich hatte auch einmal Augenwasser, Ihr seid ein Traumpaar :)

Die zweite Hochzeit hingegen habe ich noch vor mir, aber ich habe  Ideen und Inspirationen genug gesammelt, um auch dieses Shooting professionell abwickeln zu können.

Mittlerweile war ich auch wieder auf Lost-Place Tour, diesmal im Haßlocher Wald, wo eine ehemalige Raketenstellung von der Natur zurück erobert wird. Viel stand dort leider nicht mehr, und Bilder kann ich leider auch kaum veröffentlichen, da dort alles mit Nazi Schmierereien verschandelt ist. Aber einige sind in der Lost Place Galerie zu finden. Jedoch möchte ich noch kurz auf das rosa Dreirad eingehen, welches dort auf einem Betonsockel postiert war..

20140619_008Der Anblick war sehr verstörend, und ich frage mich jetzt noch, zu welchem Zweck es dort hingebracht wurde.. Vielleicht wollten ein paar Knallerbsen SAW nachspielen oder so, keine Ahnung. Zu den unterirdischen Anlagen war leider kein Zugang, da alle Eingänge geflutet oder verschüttet waren. Dort hätte man sicher super Bilder ergattern können.

Aber halb so wild, ich habe mein Augenmerk bereits auf einen neuen LostPlace ausgerichtet. Dazu hole ich mir aber erst wieder eine Genehmigung ein. Soll ja alles seine Ordnung haben.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich wieder von Euch. Auf meinen nächsten Beitrag müsst Ihr diesmal nicht so lange warten, versprochen :)

 

Beste Grüße

Euer Markus

Nicht aus der Welt

Hallo Freunde der Fotografie,

es hat sich einiges getan, daher möchte ich Euch wieder mit Neuigkeiten versorgen, denn ich war seit dem letzten Beitrag nicht untätig.

Nach dem Besuch in der Wehrmachtskaserne habe ich ein paar Shootings gehabt wo es mehr um Themenbereiche ging. So gab es zum Beispiel das Endzeitshooting.

Probeaufnahme

Bei diesem futuristisch gehaltenen Termin ging es darum, Szenen zu erstellen, wie sie im Jahre 2500 vielleicht bei uns zugeht. Meiner Meinung nach ein gewagtes Thema, denn es ist nicht einfach mit einem kleinen Budget die perfekte Kulisse und auch die richtige Szenerie zu schaffen. Zudem hatte ich hierfür nicht die richtige Kamera zur Hand.under-attackDie Wahl der Location war nicht schwer, wir trafen uns wieder an der alten Ziegelfabrik nähe Speyer. Ein Freund und Nachbar wurde in einen knallroten Overall gesteckt und diesen mit zuvor bestellten Nasa-Aufnähern verziert. Bei ebay wurde eine alte UDSSR Gasmaske gekauft und 36 Stunden dauer-desinfiziert.  Als Lightpainting-Effekte wurden LED´s auf einen Stock geklebt, diesen an einer Fahrradfelge fixiert, und diese wiederum auf ein altes Stativ montiert. Des weiteren kam wieder die Stahlwolle zum Einsatz. Als Requisiten kamen ein altes Paintball Gewehr, sowie ein Morgenstern zum Einsatz. Die Bilder sind mir für meinen Geschmack zu dunkel geworden. Ich werde ein ähnliches Shooting bei Tag nochmals wiederholen. Diesmal eine andere Kulisse, sowie mehr Auswahl an Waffen und Kleidung.

Nach diesem Shooting hatte ich dann genug von meiner Olympus und kam zu dem Entschluss, endlich eine neue Kamera anzuschaffen. Bei der Wahl zwischen Canon und Nikon bin ich dann letztendlich bei Canon gelandet und habe mir die EOS 600d zugelegt. Da ich auch langsam in die Portrait-Fotografie schnuppern möchte, habe ich mir gleich einen Batteriegriff, sowie das 50mm Objektiv von Canon gekauft.

Seitdem ich die ersten Probeaufnahmen gemacht habe, verstaubt meine Olympus in der Tasche. In Sachen Qualität (der Bilder) liegt zwischen den Modellen ein himmelweiter unterschied. Daher habe ich mich entschlossen, erstmal bei der Canon zu bleiben und die Olympus als Backup zu nutzen.GKMZwischenzeitlich war ich auch unterwegs, und habe wieder etwas Material für meine Kategorie „Mannheim bei Nacht“ erstellt. Dieses Bild hier vom Grosskraftwerk in Mannheim, aufgenommen von einer Rhein-Kanalbrücke ist in meinen Augen ein echter Hingucker. Daher habe ich gleich noch mehr dieser Bilder mit Wasserspiegelung erstellt. Zu sehen in der Galerie. Die meisten Bilder wurden mit einer Langzeitbelichtung von 10-25 Sekunden und einer Blende zwischen 9 und 11 gemacht. Das Highlight sind die Sternbildungen an den Laternen und Lampen. Ich könnte mich daran stundenlang satt sehen.Portfolio_NaturUm jetzt noch etwas über die Canon und das 50mm Objektiv zu schreiben. Ich bin mit meinem Foto-Buddy Christoph Wi vergangenen Sonntag im Luisenpark Mannheim gewesen, um das neue Equipment einem Härtetest zu unterziehen, und muss sagen, ich bin mehr als zufrieden damit. Die Ergebnisse könnt ihr hier in der neuen Galerie „Natur und Makro“ sehen, sowie auf dem neu erstelltem Flickr-Account, den ich mir jetzt zugelegt habe. Dort könnt ihr auch zukünftig meine Bilder bewerten, was mich sehr freuen würde. Danke derweil dafür :)

Zum Abschluss dieses Romans möchte ich Euch auch noch die neue Webseite meines Foto-Buddys vorstellen. Seine Bilder sind manchmal ähnlich wie meine, was aber daran liegt, das wir zur Zeit nur noch zusammen losziehen, was den Spaß am fotografieren nochmal verdoppelt. Danke für die tollen Stunden hinter dem Sucher @ Chris

Schaut bei ihm vorbei und lasst Euch auch von seinen Werken inspirieren: http://fotocw.de

Ich hoffe, mein heutiger Beitrag war nicht zu lange bzw. zu langatmig, jedoch gab es seit dem letzten mal viel zu berichten, und ich schwöre, ich habe mich schon sehr zurückgehalten mit dem tipseln..

Bis zum nächsten mal

Euer Markus

Die Wehrmachtskaserne

Mittlerweile mach es mir richtig Spaß zwischen uralten verfallenen Ruinen herumzukrackseln.Dieses mal trieb es mich zusammen mit meinem Gleichgesinnten Chris Wi in einer alte heruntergekommene Kaserne. Seit Jahrzehnten dem Verfall ausgesetzt stehen teilweise nur noch Mauern, jedoch auch noch recht gut erhaltene Gebäude. Ehemals als Zwischenlager für KZ-Transporte, wurde die Kaserne im zweiten Weltkrieg von dem Amis übernommen und nach dem Krieg wieder verlassen. Der Zugang zum Gefängnis ist noch gut erhalten, sodass man auch unter Tage konnte. Dort wurden die Gefangenen bis zum Abtransport eingesperrt. Man glaubt es nicht, wie man sich in die Geschichte hineinversetzen kann, wenn man an einem solchen Ort ist.
Am interessantesten war ein Gebäude, welches im Erdgeschoss noch gut erhalten war. Dort waren Lagerflächen zu finden. Die erste Etage jedoch war bereits zerstört und (man glaubt es kaum) dort wuchs ein Wäldchen.. Im Obergeschoss. Dort waren nach ersten Vermutungen die Unterkünfte der Soldaten. Eine (dem Alter entsprechend) gut erhaltene Toilette und Dusche ließen auch darauf schließen. In der Galerie sind no20140309_17ch weitere Bilder der oberen Etage zu finden. Leider waren auch hier schon Sprayer, die sich mit blinder Zerstörung unerlaubt Zugang verschafften, und ihre Spuren hinterließen.

Zum Schluss hatten wir dann noch die Bekanntschaft mit einer20140309_3 kleinen Herde Pferde gemacht, die sich an unserer Ausrüstung zu schaffen machten. Erst konnten wir sie erfolgreich vertreiben, eines davon wollte aber unbedingt auch mal shooten und ging sogar in den Angriff über.. Diese Schmerzen werden sicher noch ein paar Tage anhalten..

Es war alles in allem ein toller Tag mit einem supergeilen Wetter. Die Erwartungen in die Location wurden bei weitem übertroffen.

Vielen Dank dafür an:

Frau Prager vom Bundesamt für Immobilien – Für die Genehmigung

Herrn Wittmann, dem Pächter – Für die Führung

last but not least

Christoph – für den Spaß… auch mit dem Pferd ;-)

Shooting Marathon

Für den heutigen Sonntag war einiges geplant.

Lightpainting, Lost-Place-Shooting, Modelshooting mit und ohne Mehl, Making-Of-Aufnahmen und Support zusammen mit Christoph (Facebook) und Keily. Und danach noch Solo Timelapse und Panoramaaufnahmen. Und alles an verschiedenen Locations.

Los ging es um kurz nach 9 Uhr. Eine Fahrt zu einer verlassenen Ziegelfabrik mit einem kompletten Kofferaum voll mit Fotoequipment, „Zutaten“ für die Shootings und Verpflegung. Die lustigsten Zutaten bestanden unter anderen aus 13!! Kilo Mehl ;) Stahlwolle, Schneebesen und einem Baseballschläger. Klingt kombiniert recht verwirrend, aber ich kläre auf:

Stahlwolle-1-webZuerst starteten wir mit Lightpainting. Dazu wird Stahlwolle (Stärke 0) in einen Schneebesen gestopft. Diesen an ein Seil gebunden und die Stahlwolle entzündet, kann man ihn im dunkeln umherwirbeln und mit einer Langzeitbelichtung festhalten. Heraus kommen dabei richtig schicke Bildeffekte. Sollte ich noch mehr dieser Bilder, oder andere Arten von Lightpaintig beisammen haben, wird hierfür auch noch eine Galerie eröffnet.

 

 

(c) Christoph Wittkowsky

(c) Christoph Wittkowsky

Nachdem wir davon genug Bilder in unseren Kästen hatten, begannen wir mit dem Modelshooting. Zuerst im Sport-Hiphop-Gangster-Style hinter zerbrochenen Scheiben, und auf einer Art Rampe. Dabei ging es Teils um Portraitaufnahmen und Teils um Posing. Wir haben uns dafür richtig Zeit genommen. Wobei ich eher für den Support und das Making-Of  zuständig war.

Für mich ist Modelshooting komplettes Neuland, und ich habe den Tag genutzt, um die Techniken und den Umgang mit Models zu verinnerlichen. Es war interessant und lehrreich, eben was ganz anderes wie zum Beispiel eine Ruine oder eine Landschaftsaufnahme :-)

(c) Christoph Wittkowsky

(c) Christoph Wittkowsky

Anschließend, nachdem das „saubere“ Shooting fertig war, ging es zum mehligen Part. An dieser Stelle möchte ich auch betonen das die Bilder von Keily aus der Kamera von Christoph sind, da ich mit supporten und Mehl werfen beschäftigt war. Und ja, es hat Spaß gemacht ;-)

Bei dieser Art der Fotografie, dem Mehlshooting geht es darum, das Model mit Mehl zu bewerfen, wahlweise direkt, davor oder dahinter, je nach Effektwunsch.. Durch 2 starke Blitze wurde das Mehl dann im Flug „eingefroren“ Diese Technik bedarf einiger Übung, denn es gilt den genauen Zeitpunkt zum Auslösen der Kamera, zum Werfen des Mehls und eventuell noch zu einer Bewegung (springen etc) des Models zu finden. Wahlweise kann das Mehl noch eingefärbt werden, um noch bessere Effekte zu erzielen. Dies werden wir sicherlich das nächste mal probieren.

Nach dem alle Beteiligten rundum zufrieden waren, wurde das Shooting beendet und ich zog los um noch meine Panoramaaufnahmen und die Timelapse zu erstellen.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals herzlich bei Christoph und Keily für den tollen Sonntag bedanken. Ebenso für die Genehmigung, die Bilder zu verwenden. Ich hoffe, wir wiederholen das bald an einer wärmeren Location ;-)

Quelle Modelshooting: Facebook

Quelle Mehlshooting: Facebook

Fototour nach Frankreich

Nach ein paar Tagen Ruhe möchte ich nun von meiner Fototour nach Frankreich berichten.

Geplant war eine Tour mit dem Zelt durch Frankreich spontan für 2-3 Tage ohne feste Ziele (außer Paris). Das Ergebnis waren zweieinhalb Tage mit 1296 Bildern auf 1507,6 gefahrenen Kilometern.

Fangen wir an :)

Am Montag den 2.9.13 um 7:29 ging es los, das Navigationsgerät war auf Metz, Frankreich programmiert, weil dass das erste Ziel sein sollte. Also ging es auf die A6 Richtung Saarbrücken.  Ding Ding.. Ding Ding.. Das Navi meckerte andauert wegen der Geschwindigkeitsübertretung (2-5 kmh) also habe ich die Lautstärke auf stumm geschalten.

Irgendwann sah ich dann rechts auf der Autobahn das Schild Abfahrt Metz an mir vorbei rauschen, ich saß aufs Navi und tatsächlich habe ich die Abfahrt verpasst. Mist.. Wegen der abgestellten Tonansage habe ich nichts mitbekommen. Also ging es rein nach Saarbrücken. Irgendwo am Straßenrand wurde das Navi wieder auf Laut gestellt und neu auf Frankreich ausgerichtet, und weiter ging es.. Irgendwann sah ich dann ein Schild in der Ferne mit dem Europaring drauf. Ich dachte noch „Juhuu, endlich Frankreich“ und las beim vorbeifahren noch das Wort Luxemburg. Ab da begann das Abenteuer quer durch Europa :D

Nach dem durchqueren von Luxemburg und Belgien war ich dann tatsächlich in Frankreich angekommen. Nach einer ewigen Kurverei durch die französischen Dörfer wurde beschlossen eine Rast einzulegen. Das Navi zeigte eine Tankstelle in Tagnon an, die ich direkt anfahren wollte. Verblüfft war ich dann über 2 Zapfsäulen, die vor einem Haus standen. Ich war da, wo ich hin wollte, eine kleine Dorf-Tankstelle mitten im Nirgendwo.

Nach einer kleinen Rast ging es weiter Richtung Reims, da Metz jetzt ewig weit weg war, dieses Ziel wurde dann ans Ende der Reise verschoben. Nach einer kleineren Pause nähe Reims ging es dann weiter nach Paris. Paris, die Stadt in der das Verkehrs-Chaos erfunden wurde. Darauf gehe ich dann gleich extra ein ;)

In Paris angekommen neigte sich der Tag dann bereits dem Ende zu, da ich den ganzen Tag damit verbracht habe da zu fahren wo es nicht geplant war. Also wurde übers Navi ein Campingplatz gesucht, der mich wieder 17 Kilometer zurückführte. Für diese 17 Kilometer habe ich knapp 2 Stunden gebraucht. Danke nochmals an die ruhmreiche Verkehrsführung in Paris.. Wenn ich da noch daran denke verfalle ich in ein Trauma..

Am Campingplatz „Paris-Est“ angekommen, welcher bemerkenswert war, stellte ich fest, das Paris tatsächlich ein teures Pflaster ist, denn für mich, meine Tochter, mein Auto und mein Zelt zahlte ich nur für die Nacht 37 Euronen. Trotzdem bekam der Platz von mir für den super Service und das tolle Frühstück (kostete extra) 5 von 5 möglichen Sternen.

Am nächsten morgen ging es dann endlich nach Paris rein ins Zentrum.. désolé, centre. Bereits nach der Autobahnabfahrt tat sich vor mir die Hölle auf, aus verkehrstechnischer Sicht gesehen.. Sowas habe ich noch nicht erlebt. Abgesehen vom 4-6 spurigen Kreisverkehr den es dort öfter gibt, bestehen die Straßen dort aus Brücken und Tunnel, die aus allen erdenklichen Richtungen aufeinander zuführen, sich zu einer Spur verdünnen um wieder mit anderen verbundenen Straßen zusammen führen, und wenn sie sich nicht miteinander verbinden, dann kreuzen sie sich.. Und die Straßenführung ist noch nicht alles.. sondern auch die dort fahrenden Fahrzeuge. Teilweise fragte ich mich, für was die dort Markierungslinien für die Fahrspuren haben, die waren warscheinlich nur Deko, um harmlose Touristen wie mich noch mehr zu verwirren..

Das allerbeste war ein Kreisverkehr mit 8 Zu- und Abfahrten. Man stelle sich vor man sieht von oben auf den Kreisverkehr, eine Zufahrt von 5 Uhr, eine Zufahrt von 7 Uhr. Die von 5 Uhr fahren links rum in den Verkehr um nach 9 Uhr zu kommen, die von 7 Uhr fahren nach 3 Uhr rechts rum in den Kreisel.. Beide haben gleichzeitig Grün, pfeifen auf sämtliche Verkehrsregeln und „kreuzen“ sich mitten auf der Straße. Während des krampfhaften Versuchs, mit dem Verkehrsfluss mitzuhalten schossen von allen möglichen Seiten Motorräder und Roller an mir vorbei. Der Warnblinker war bei denen allen wohl eine Art Schutzschild um nicht mit anderen Fahrzeugen zu kollidieren.. Um es kurz zu fassen: Ich fuhr die ganze Zeit innerhalb Paris nur mit eingezogenem Genick und wartete auf den Einschlag eines anderen Autos oder Motorrades..

Dann, endlich nach unzähligen Stop-and-Go´s war er zu sehen, das Hauptziel meiner Reise, der Eiffelturm. Also noch einmal rechts abgebogen und ich stand davor… mit dem Auto.. Also galt es jetzt noch einen Parkplatz zu suchen. Bei der Frage nach „Puplic Parking“ an einen Taxifahrer kam es dann zu einem Tumult auf dem Vorplatz des Eiffelturms, wobei eine Frau weg rannte und schwer bewaffnete Soldaten mit MG´s hinterher. Am Parkplatz angekommen, der übrigens 15 Euro für 2 Stunden kostete fuhren dann noch 5 Polizei-Kastenwägen mit Blaulicht Richtung Turm, dem Aussehen nach war das wohl ein Spezialkommando.

Alles gedanklich auf die Seite geschoben sollte es nun endlich soweit sein. Der erste Schritt auf dem „Champ de Mars“ mit Direktblick auf den unverdeckten völlig sichtbaren Eiffelturm. Ein Lebensziel ging in Erfüllung.

Nachdem wir uns rund um den Eiffelturm und der näheren Umgebung satt gesehen haben, liefen wir noch ein wenig durch die Straßen und machten uns wieder auf die Autobahn Richtung Reims, denn Frankreich besteht bekanntlich aus mehr wie nur Paris. Mittlerweile war es auch schon nachmittag den zweiten Tages, und die Gedanken waren schon bei der Suche nach dem zweiten Campingplatz. Zwischendurch sind wir immer wieder von der Autobahn runter und zwischen den Dörfern gefahren. Unter anderem durch Orte wo Weine, Sekte und Champagner hergestellt werden. Das war vergleichbar mit der Deutschen Weinstraße, nur französischer :D

Irgendwann schickte uns das Navigationsgerät dann nach Saint-Mennehoult zu einem Campingplatz. Geplagt von starken Kopfschmerzen, welche ich auf den Pariser Verkehr schiebe und Erschöpfung von der vielen Fahrerei hatte ich nicht mitbekommen, an welchen schönen Ort wir gekommen waren. Dies stellte sich dann am nächsten morgen raus. Aber erst wurde schnell das Zelt aufgebaut, der Grill angeworfen und gegessen. Danach war Schichtende für Tag 2. Zu erwähnen ist auf jeden Fall noch der unglaubliche Sternenhimmel, der beim nächtlichen Toilettengang auffiel. In meinen 36 Jahren, die ich schon auf dem Planet verweilen darf habe ich noch nie… NOCH NIE solch einen wahnsinnig Sternenhimmel gesehen. Hell strahlende Sterne, im Millimeterabstand soweit das Auge reicht. Auf dem Rückweg zum Zelt nahm ich mir noch fest vor, von diesem Ereignis eine Langzeitbelichtung zu machen. Aber bei der Suche nach dem Autoschlüssel im Zelt bin ich wieder eingeschlafen.. Daher bleibt dieses Naturphänomen leider nur gedanklich in meiner Erinnerung an diese tolle Frankreichtour.

Am Tag 3 der Reise fuhren wir nach dem Verstauen des Zeltes und dem anderen Kram zurück ins Dorf Saint Mennehoult um einen Bäcker zu suchen. Es gab wie am Tag zuvor für uns frische Croissants, für mich einen grand Café und für meine Tochter eine Chocolat. Danach wurde wieder fleißig geknipst, denn das kleine Städtchen war (wie sich später herausstellte) berühmt. So kommt zum Beispiel der Schöpfer des Champagners von dort, und auch von der Geschichte her hatte die Stadt Bedeutung bei der Französischen Revolution und mehr.

Danach ging es nach Metz, welches auch ein Ziel der Reise war, und berühmte Bauwerke zu bieten hatte. Nach der Tour zwischen Garnisonsruinen und anderen tollen Gebäuden beendeten wir den Frankreich-Trip mit der Heimfahrt über Saarbrücken nach Mannheim.

Es war eine sehr lehrreiche Tour durch ein interessantes Nachbarland, und ich hatte eine sehr schöne Zeit. Ich hätte gerne viel mehr Zeit dort verbracht, aber irgendwie haben die 3 Tage auch gereicht. Vielleicht sollte ich die nächste Tour anders planen.

Und wieder mal…

… gibts mannheim-digital.de in einer neuen Auflage.

Mit diesem neuen Design habe ich mir vorgenommen, die Galerien neu zu sortieren.
Ich werde verschiedene Kategorien einrichten welche in Naturfotografie, Architektfotografie und Landschaftsfotografie unterteilt sind.

Darin gibt es weitere Unterabteile. Zum Beispiel ist in Naturfotografie der Bereich Pflanzen zu finden, ebenso Insekten und Tiere. In der Architektfotografie sind weiterhin meine Bilder von Mannheim zu finden. In der Landschaftsfotografie findet Ihr neben meinen Fahrradtouren auch Bilder von der schönen Gegend rund um Mannheim. Nur der Bereich Artwork wird weiterhin seperat geführt. In dieser Galerie sind meine Kunstwerke, kreiert mit Photoshop, eingeordnet.

Schaut regelmäßig vorbei, es gibt bald wieder neue Bilder, sobald es etwas wärmer wird. Ich werde auch über Facebook bescheid geben, sobald ich neue Bilder hochgeladen habe.

Bis dahin, viel Spaß auf mannheim-digital.de